Zeichnen mit der rechten Gehirnhälfte

Wir leben in einer Welt, in der Logik, Sprache und Verstand absolut vorherrschend sind. In der Schule, im Studium und in der Arbeitswelt werden diese Dinge einfach vorausgesetzt.
Daher dominiert normalerweise die linke Gehirnhälfte, die für eben dies zuständig ist. Die rechte Gehirnhälfte kümmert sich nicht um Grammatik oder Rechenbeispiele, sie kann keine Worte finden und auch keine Berichte wissenschaftlich analysieren. Die rechte Gehirnhälfte ist für das Musische da, aber auch für die Orientierung im Raum und das blitzschnelle Erfassen von Situationen.

Grafik zeigt lesende person unter einem Baum aus einem Gehirn mit untergehender Sonne im Hintergrund

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Übung ist das neue Talent – und was das für Dich bedeuten kann

„Ich würde auch gerne so gut zeichnen können wie du, aber ich habe einfach kein Talent dazu.“

Ein Satz, den ich häufig höre. So häufig, dass ich keine Lust mehr habe, ihn zu hören. Talent … Was ist Talent? Und ist Talent beim Zeichnen wirklich wichtiger als Übung?

Wenn Du zu den Menschen gehörst, die gerne zeichnen können würden, aber ‚kein Talent‘ dazu haben, dann werden Dir die Antworten vielleicht nicht gefallen. Denn Talent ist nur ein winziger Punkt in Richtung Können.

Zeichnen ist kein Mysterium, sondern eine Fähigkeit, die erlernt werden kann. Nicht immer geht dies schnell … aber wer das Zeichnen liebt, wird es ja gerne tun – oder? 😉

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Eine Bleistiftzeichnung entsteht – Schritt für Schritt

Heute möchte ich euch anhand meiner kürzlich gezeichneten Gämse zeigen, wie eine Bleistiftzeichnung nach und nach entsteht. Da Bilder mehr sagen, als alle Worte, werde ich euch die Bilder einfach „blanko“ zum Anschauen anbieten. Ganz zum Schluss dann das fertige Portrait! Viel Freude beim Durchsehen und wenn ihr Fragen habt – immer her damit 🙂 Die Kommentare stehen euch offen!

Die Zeichnung wurde übrigens auf einem Din A5-Papier gezeichnet (15 x 21 cm).

Schritt 1
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Die eigene Vorlagensammlung – ein Inspirationspool

Die meisten Künstler und Künstlerinnen werden das Gefühl kennen: Hochmotiviert möchte man etwas zeichnen oder malen, aber hat absolut keine Idee, was das sein könnte. Oder ihr fühlt euch einfach demotiviert und unzufrieden und habt keine zündende Idee, um wieder kreativ zu werden.
Es gibt ein paar Tricks, wie ihr diese Zustände ganz einfach vermeiden könnt. Einer davon ist, einfach die eigene Ideen- und Vorlagensammlung durchzuschauen, euch inspirieren zu lassen oder auch einfach nur die Schönheit der Bilder zu genießen. Ein Motivationsschub ist zwar nicht garantiert, aber sehr wahrscheinlich und die Blockade verschwindet angesichts so viel Schönheit.

Ich werde hier als Bildquellen für eine eigene Vorlagensammlung auf
– eigene Fotos
– Bücher und Zeitschriften
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Die Bedeutung der Skizze

Was sind Skizzen?

Skizzen sind Zeichnungen, die rasch und ohne tiefergehende Mühe gezeichnet wurden. Sie sind meist sehr rudimentär, gekritzelt und vage gehalten. Normalerweise werden sie innerhalb von wenigen Sekunden bis Minuten angefertigt. Skizzenblöcke sind von vielen Künstler/innen stetige Begleiter.

Auf meiner Homepage findet ihr keine Skizzen. Das heißt aber nicht, dass ich nicht skizzieren würde. Auf meiner Homepage seht ihr jedoch nur das „Endprodukt“, die ausgearbeiteten, in stundenlanger Arbeit angefertigten Zeichnungen, die soweit von Skizzen entfernt sein sollen wie möglich.

Doch natürlich skizziere ich ebenfalls. Meine Skizzen sind schnell angefertigte, oft sehr kleine Zeichnungen. Rasch hingeworfen und meistens mehr oder weniger „schlecht“.
Skizze eines Haflingers
Ein Beispiel für eine rasche Skizze von einem Haflinger auf einer Alm, ca. Din A5

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