Eine Ode ans Radieren

Das Radiergummi … Ein widersprüchliches Zeichenwerkzeug, denn tatsächlich wird es ja nur selten zum Zeichnen verwendet – sondern viel häufige dafür, misslungene Striche wieder auszumerzen. Radiergummis sind in der Kunstszene und vor allem im Kunstunterricht scheinbar verpönt. Sehr oft werden Kunstschüler/innen damit „gequält“, dass sie keine Radiergummis verwenden dürfen. Und Künstler/innen schreiben Blogartikel darüber, warum es sinnvoll ist, keine Radiergummis zu verwenden.
Ich mag Radiergummis. Ich finde, sie machen frei. Natürlich lehrt es viel darüber, stressfrei mit der Unperfektheit umzugehen, wenn man eine Zeichnung ohne Radiergummi zeichnet. Das mache ich auch – allerdings automatisch, wenn ich zum Beispiel Fineliner oder Kugelschreiber verwende. Zum Skizzieren finde ich diese Stifte eh optimal. Aber wenn ich mit Bleistift oder Farbstiften arbeite und die Zeichnung exakt werden soll, dann liebe ich die Möglichkeit, Fehler wegradieren zu können.
In diesem Blogartikel lege ich kurz die größten Vorteile des Radierens aus meiner Sicht dar.

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Eine Bleistiftzeichnung entsteht – Schritt für Schritt

Heute möchte ich euch anhand meiner kürzlich gezeichneten Gämse zeigen, wie eine Bleistiftzeichnung nach und nach entsteht. Da Bilder mehr sagen, als alle Worte, werde ich euch die Bilder einfach „blanko“ zum Anschauen anbieten. Ganz zum Schluss dann das fertige Portrait! Viel Freude beim Durchsehen und wenn ihr Fragen habt – immer her damit 🙂 Die Kommentare stehen euch offen!

Die Zeichnung wurde übrigens auf einem Din A5-Papier gezeichnet (15 x 21 cm).

Schritt 1
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Meine Zeichentechniken – Teil III: Aquarell, Feder, Finliner

Willkommen zu Teil III von „Meine Zeichentechniken“. In diesem Teil bespreche ich einige weitere Zeichentechniken, die ich neben den schon in Teil I und Teil II erwähnten Farbstiften, Bleistiften und Pastellkreiden noch einsetze. Inhaltlich überschneidet es sich ein bisschen mit dem Artikel „Meine Arbeitsmaterialien“, aber hier geht es um die Zeichnungen, nicht darum, welche Stifte die besten sind etc.
Jedoch vorweg: Keine der jetzt beschriebenen Techniken nutze ich für ausgearbeitete Tierportraits. Lediglich Aquarellfarben habe ich ein einziges Mal dafür eingesetzt.

Aquarellzeichnungen

Aquarell kann man für die schönsten Bilder verwenden. Genau genommen wird mit Aquarell gemalt und nicht gezeichnet, jedoch sind sehr feine Aquarellbilder oft eher zeichnerisch gefertigt – mit feinsten Pinseln und über Stunden oder Tage hinweg. Zum Beispiel Pflanzenzeichnungen werden auf die Art und Weise angelegt. Ich selbst zeichne oder male selten mit Aquarell. Flüssige Medien sind mir oft etwas suspekt 😉 und ich habe bisher nur eine Tierzeichnung mit Aquarellfarben gemalt bzw. gezeichnet. Und für diese habe ich ewig gebraucht …
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Meine Arbeitsmaterialien

Tierportraits fertige ich nur mit hochwertigen Materialien an, damit die Zeichnungen auch so lange wie möglich ihre Schönheit und Frische behalten. Um euch einen Einblick in meinen Materialfundus zu gewähren, liste ich zu jeder Technik die Stifte auf, die ich verwende. Weiter unten beleuchte ich auch noch meine Radiergummis und die verwendeten Papiere.

Die Stifte und Farben

1. Farbstifte (auch „Buntstifte“ genannt)

„Farbstifte“ und „Buntstifte“ können zwar als Synonyme verwendet werden, ich habe es mir allerdings angewöhnt, nur Farbstifte höherer Qualität als „Farbstifte“ zu bezeichnen. Kindermalstifte etc. nenne ich entsprechend als Abgrenzung „Buntstifte“.
Als Farbstifte verwende ich ausschließlich die Polychromos von Faber-Castell. Es gibt zwar andere, ebenso gute Stifte (beispielsweise von Derwent), aber nachdem ich schon lange sehr zufrieden mit den Polychromos bin, besteht für mich kein Grund, die Marke zu wechseln.

Eine Auswahl meiner Polychromos
Eine Auswahl meiner für Tierportraits verwendeten Polychromos

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Meine Zeichentechniken – Teil II: Pastellkreiden

Willkommen im zweiten Abschnitt zu „Meine Zeichentechniken“, in Teil I habe ich Farbstiftzeichnungen und Bleistiftzeichnungen besprochen. Gehen wir also weiter im Text!

Pastellzeichnungen

Bis vor kurzem habe ich noch Pastellkreiden-Zeichnungen als Kundenaufträge angeboten, doch das mache ich jetzt nicht mehr. Der Grund liegt nicht dadrin, dass ich Pastellzeichnungen nicht mögen würde – im Gegenteil, sie machen mir großen Spaß. Nur als Kundenauftrag machen sie das nicht, denn da geht es um Exaktheit und genaueste Wiedergabe und trotz Übung kam ich bei den Pastellzeichnungen nie in dieses Gefühl des „Das fällt mir leicht.“ hinein. Die fertigen Pastellzeichnungen sehen zwar gut aus, aber sie haben mir größtenteils keinen Spaß beim Zeichnen gemacht. Daher werde ich diese wunderschöne Technik nur noch für freie Arbeiten verwenden, in denen es egal ist, ob ein Haar falsch liegt oder ein Auge nicht genau genug gezeichnet ist.

Pastellkreidenzeichnung einer schwarzen Katze
Auf wuscheligem Velour-Papier gezeichnete Pastellzeichnung einer Katze

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Meine Zeichentechniken – Teil I: Farbstifte und Bleistift

Meine Zeichentechniken

Bis vor kurzem bot ich Zeichnungen in drei verschiedenen Techniken an: Farbstift-, Pastell- und Bleistiftzeichnungen. Da mir persönlich Pastellzeichnungen als Auftragsarbeiten nicht so zusagen, habe ich diese Technik jetzt aus dem Sortiment genommen. Privat verwende ich sie jedoch weiterhin gern.

1. Farbstift-Zeichnungen

Meine Lieblingstechnik ist die Farbstiftzeichnung. Ich zeichne meistens deckend, das heißt, ich lege mehrere Schichten Farbe über einander, bis der perfekte Farbton entstanden ist und drücke dann nach und nach immer härter auf, bis von dem Papier nichts mehr zu sehen ist. Wenn der Farbton dafür zu sanft ist oder das Hintergrundpapier farblich den letzten Schliff gibt, verwende ich einen Splender. Dies ist ein „farbloser Farbstift“, mit dem die Farbpigmente verrieben und in gewisserweise verbunden werden. Dadurch braucht man nicht so viel Pigment aufzutragen, sondern kann den Papierfarbton mitverwenden. Früher habe ich den Splender sehr viel verwendet, inzwischen nutze ich ihn nur noch selten und sehr gezielt und nicht mehr für die gesamte Zeichnung. Wenn ihr geduldig und sauber arbeitet, braucht ihr ihn kaum. Aber für die Einsatzgebiete, für die er optimal ist, gibt es kaum einen Ersatz.

Farbstift-Tierportrait einer dreifarbigen Katze
Mit Farbstiften gezeichnetes Portrait einer dreifarbigen „Glückskatze“

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Die Bedeutung der Skizze

Was sind Skizzen?

Skizzen sind Zeichnungen, die rasch und ohne tiefergehende Mühe gezeichnet wurden. Sie sind meist sehr rudimentär, gekritzelt und vage gehalten. Normalerweise werden sie innerhalb von wenigen Sekunden bis Minuten angefertigt. Skizzenblöcke sind von vielen Künstler/innen stetige Begleiter.

Auf meiner Homepage findet ihr keine Skizzen. Das heißt aber nicht, dass ich nicht skizzieren würde. Auf meiner Homepage seht ihr jedoch nur das „Endprodukt“, die ausgearbeiteten, in stundenlanger Arbeit angefertigten Zeichnungen, die soweit von Skizzen entfernt sein sollen wie möglich.

Doch natürlich skizziere ich ebenfalls. Meine Skizzen sind schnell angefertigte, oft sehr kleine Zeichnungen. Rasch hingeworfen und meistens mehr oder weniger „schlecht“.
Skizze eines Haflingers
Ein Beispiel für eine rasche Skizze von einem Haflinger auf einer Alm, ca. Din A5

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